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Unsere verschiedenen Therapieformen

Reflektorisch Atemtherapie

Von dem Internisten und naturheilkundlichen Arzt Dr. L. Schmitt wurden die Grundlagen dieser Therapie-form in den 50er Jahren entwickelt, die  Physiotherapeutin Liselotte Brüne erarbeitete seit den 60er Jahren aus dieser Heilmethodik eine eigene Technik. Durch die aktive Stimulierung konkreter Körper-Rezeptoren wirkt die/der TherapeutIn auf den Atem-Rhythmus des Patienten ein. Erreicht wird die Optimierung der Atmungsvorgänge und damit konsequenterweise eine Verbesserung der Beweglichkeit des Körpers. Das Ergebnis: eine spürbare Erleichterung für den gesamten Organismus und ein gesteigertes Wohlbefinden. Außerdem wird der Körper in seiner Eigenregulation unterstützt. Angewendet werden dabei manuelle Techniken, Wärmeapplikationen/Kompressen und Atemgymnastik. Sinnvoll behandelt werden Patienten mit Ventilationsstörungen, Störungen des Bewegungsapparates und der innerern Organe, Psychosomatisch Erkrankungen und Patienten der Intensivmedizin. Die reflektor. Atemtherapie ist keine Kassenleistung, die Abrechnung erfolgt privat.

Die Reflexzonentherapie am Fuß ( RFZ )

Hierbei handelt es sich um eine Behandlungsform, die sich im Laufe der letzten 100 Jahre entwickelt hat und weiter ausgearbeitet wurde. Sie hat ihren Ausgangspunkt am Fuß, bewirkt jedoch mehr als eine übliche Fußmassage. Durch die RZF wird gesamthaft eine Verbesserung gestörter Organ - und Gewebefunktionen des Menschen erreicht. Sie fördert zudem die Selbstheilungskräfte des Menschen. Der amerikanische Arzt Dr. W. Fitzgerald konnte durch jahrelange Beobachtung empirisch nachweise, dass die in der jeweiligen Längszone am Körper angeordneten Organe, Gewebe und Systeme in der gleichen Körperzone am Fuß, als Mikrosystem verkleinert, therapierbar sind. Die RZF ist keine Kassenleistung, die Abrechnung erfolgt privat.

Manuelle Lymphdrainage

Bei der Manuellen Lymphdrainage handelt es sich um eine Entstauungstherapie, bei der eingelagerte Gewebsflüssigkeit schneller abtransportiert und das Lymphgefäsystem zu gesteigerter Aktivität angeregt wird. Zuerst werden durch kreisende Handbewegungen die Lymphknotengebiete aktiviert, welche im Abfluss- gebiet des gestauten Körperteils liegen. Anschließend wird das gestaute Gewebe selbst behandelt, durch genau definierte Griffe und in vorgegebener Reihenfolge. Um ein optimales Ergebnis der Behandlung zu erzielen, sollte das gestaute Körperteil entweder bandagiert werden, oder der Patient sollte speziell für ihn angemessene Kompressions-Bein- bzw. -Armstrümpfe tragen.


Bobath-Therapie

Die Abfolge aufeinander aufbauender Aktivitäten mit dem Ziel, bestimmte Funktionen wiederherzustellen. Der Therapeut stützt bzw. führt mit dem Patienten natürliche Bewegungsmuster aus. Die Behandlung beginnt bei der Lagerung der Patienten und geht hin bis zu Aktivitäten im Alltag. Angewand wird die Bobath-Therapie bei neurologischen Erkrankungen wie z. B. MS und Apoplexie mit Halbseitenlähmung.


Atemtherapie bei Mukoviszidose

Bei der Mukoviszidose handelt es sich um eine Erbkrankheit, bei der durch einen Gendefekt in lebenswichtigen Organen zu viel zäher Schleim gebildet wird, der diese dann verstopft. Dabei handelt es sich vor allem um Lunge, Bauchspeicheldrüse, Leber und Darm. Patienten mit Mukoviszidose müssen ihr ganzes Leben lang sehr konsequent Medikamente einnehmen, inhalieren und spezielle krankemngymnastische Übungen durchführen. Dazu zählen Übungen unterschiedlicher Atemtechniken und Drainagelagerungen um den zähen Schleim zu lockern und letztendlich zu lösen. Dadurch verbessert man die Lungenfunktion und der notwendige Gasaustausch in der Lunge wird erhalten und gesteigert.

 PNF (Propriorezeptive neuromuskuläre Fazilitation)

 Ausgeführt werden definierte Bewegungsmuster, orientiert an der normalen motorischen Entwicklung. Sie verlaufen dreidimensional und diagonal, stimuliert werden sie durch Druck, Zug, Dehnung, Widerstand. Natürliche Bewegungen und Bewegungsübergänge werden dadurch angebahnt bzw. erleichtert.


McKenzie

Durch genaues Erfragen der momentanen Schmerzsituation und durch verschiedene Testbewegungen versucht der Therapeut die Ursache für das Rückenproblem des Patienten zu finden. Danach kann in vielen Fällen durch spezielle Techniken des Krankengymnasten und wiederholte intensive Bewegungen der Schmerz schnell reduziert werden. Durch zusätzliche Eigenübungen und Verhaltensweisen des Patienten wird der akute Zustand oft vollständig beseitigt. Vorteil dieser Therapie für den Patienten ist, dass er bei Kreuz- und Nackenschmerzen selbst Einfluss nehmen kann und es lernt zu verhindern, dass die Beschwerden wiederkehren. 
 

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